
Das Dreikronenwappen der Linie Emden
Die Prinzen und Prinzessinnen von Hohenzollern-Emden
Der Familienverband des exzellenten Neuen Adels
im Hohen Adel Deutschlands
Grußwort des Chefs des Familienverbands der Hohenzollernprinzen der Linie Emden, SD Dr. Donatus Prinz von Hohenzollern-Emden.
​
Es ist revolutionär, daß unser zum historischen Hohen Adel Deutschlands zählender Familienverband Neuen Adel anerkennt. Dieser entsteht durch freie Entscheidung eines Prinzen oder einer Prinzessin, sich zu binden. Diese Freiheit ist das Wesen der Wahlverwandtschaften, denen schon Goethe mit seinen Lebenserinnerungen ein ehrendes Denkmal gesetzt hat.

Die Revolution von 1919 war bekanntlich gegen die Aristokratie gerichtet und hat sie für inexistent erklärt. Der Adel und seine Privilegien wurden durch ein eigenes Gesetz rechtlich annulliert. Doch die Anerkennung neuer Familienmitglieder, die Verdienste erworben haben, erweckt die ursprüngliche Idee von „Adel“ wieder zum Leben. Sie erneuert seine Rechtfertigung als gesellschaftlich sichtbare Exzellenz, und die Fähigen, die in die Familie eintreten, unterstützen dadurch den „historischen Adel“. Dies ist die Familienpolitik im Familienzweig Emden der Hohenzollernprinzen. Sie ist nichts weniger als eine neue Revolution, nur diesmal, um den rechtlich erloschenen, als Idee aber fortexistierenden Adel zu unterstützen.
​
Der Adel der Geburt ist nicht das ursprüngliche Motiv, sondern der Adel des Verdienstes
​
Ursprünglich und zu allen Zeiten war der Adel das Charisma der Führung zum Vorteil der Gemeinschaft. Sein Wesen ist der Adel des Verdienstes. Adel durch Geburt war eine spätere Entwicklung und muß, wenn wir prinzipienhaft denken, ebenfalls immer wieder neu verdient werden. Familientradition allein ist keine Auszeichnung und kann keinen Vorrang begründen. Tatsächlich rechtfertigen die allermeisten aber ihren geerbten Titel nicht durch Leistung, sondern beanspruchen Exzellenz, die sie nicht liefern. Über Generationen verwaltete Titel werden hohl und schädigen die Idee der Verdienstlichkeit, die von allen Gesellschaften benötigt und gefördert wird.
​
Zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften gab es und gibt es folglich den Adel der Leistung, der nicht geboren, sondern der Verdienst einer Persönlichkeit ist. Richtig betrachtet, kann Adel weder geerbt noch verliehen werden. Er wird erworben, wie ein Doktortitel – auch ein Dr. h.c. – durch bedeutenden Einsatz zum Vorteil der Gemeinschaft erworben werden muß und erst dann, als formale Bestätigung aud Auszeichnung getaner Taten, verliehen wird. Regierungen bestätigen den erworbenen Adel der Leistung durch eine Auszeichnung, die denjenigen als Vorbild graduell heraushebt, der die Gesellschaft weitergebracht hat – in Deutschland durch das Bundesverdienstkreuz, in Großbritannien durch die Verleihung der den persönlichen Adel bescheinigenden Ritterschaft.
​
Monarchie und Adel haben ihre Abdankung 1919 selbst provoziert („deutscher Sonderweg“)
​
Die Sichtbarmachung nachgewiesener Exzellenz durch Verleihung persönlichen Adels gibt es in Deutschland bekanntlich nicht mehr, weil vor allem das Haus Hohenzollern im 19. Jahrhundert die Parlamentarisierung des Staates bekämpft (der „deutsche Sonderweg“ des preußischen Deutschen Kaisers) und den Aufstand erzwungen und damit aus meiner Sicht zum Verbot des Adels insgesamt wesentlich bigetragen hat. Die Krone in England hat sich frühzeitig, seit dem 17. Jahrhundert, mit der Bevölkerung in der ältesten kontinuierlich existierenden parlamentarischen Demokratie Europas arrangiert. Friedrich Wilhelm IV. von Preußen hat dagegen noch 1849 die vom Paulskirchenparlament angetragene Kaiserkrone aus der Hand des Volkes als beschmutzt zurückgewiesen. Sein Urgroßneffe Wilhelm II. beleidigte das Parlament der Deutschen noch vierzig Jahre später als „Schwatzbude“. Monarchie und Adel, die sich mit der Entwicklung nur widerwillig abgefunden haben, mußten bekanntlich durch die bewaffneten Revolutionäre gewaltsam beendet werden.
​
Der Geburtsadel ist zum bürgerlichen Scheinadel verkümmert
​
Doch ragt der „historische Adel“ durch das Namensrecht in unsere Gegenwart hinein. Die alten Titel wurden als Rechtsgut abgeschafft und zum Bestandteil des Nachnamens. Die Adelsdynastien schrumpften zu gewöhnlichen bürgerlichen Familien, die jedoch durch ihre scheinbar titulierten Namen im gesellschaftlichen Verkehr erkennbar sind. Dieser Scheinadel nennt sich selbst „der historische Adel“ und hat, eine Lücke im deutschen Gesellschaftsrecht ausnutzend, sich im „Adelsverein“ organisiert. Diese Struktur dient vorgeblich der Pflege historischen Wissens und der Forschung, die längst und besser an den historischen Instituten der Universitäten betrieben wird. Der eigentliche Sinn besteht in der Bereithaltung der alten, aus Ämtern und Privilegien verjagten Elite für die Wiedererrichtung der Monarchie. Der revanchistische Sinn tangiert die Legitimität des Staates und seiner Verfassung. Im gegenwärtigen angespannten Klima, in dem ein Prinz Reuß wegen einer geplanten monarchistischen Revolte inhaftiert ist, sollte die Legalität des Vereins überprüft werden.
​
Die Frauen des heutigen „historischen Adels“ werden im „Adelsverein“ diskriminiert und mit Ausschluß bedroht
​
Auch wenn der Revanchismus diskret bleibt, ist er der Nährboden für Restaurationsphantasien, die gerade heute wieder Einzelne anstacheln, den demokratischen Staat umzustürzen. Der „Adelsverein“ propagiert die dynastischen Regeln der Monarchie und vollstreckt diese an seinen Mitgliedern. Warum? Die früher das Volk beherrschenden Familien sollen durch die Erhaltung des „Mannesstamms“ noch erkennbar und für die Wiederrichtung der Monarchie verfügbar sein.
​
Frauen, die einen (anderen) Bürgerlichen geheiratet haben, werden von der „Standesvereinigung“ aktiv diskriminiert. Heiratet eine im Namen titulierte Frau einen untitulierten Mann, wird ihr die Mitgliedschaft und die Teilnahme am „adeligen“ Gesellschaftsleben entzogen, das der Verein für die ihrer feudalen Stellung deprivierten Familien aufrechterhält. Die organisierte gegenseitige Bestätigung angeborener Wichtigkeit zwingt die jungen Frauen, die in dieser überlebten Werteordnung aufgewachsen sind, zur Wahl zwischen Ehelosigkeit oder Ausschluß aus ihrem sozialen Umfeld. Wie dramatisch sich die Sanktionierung tatsächlich auswirkt, für die der den „Adel“ zusammenhaltenden „Adelsverein“ eingerichtet wurde, zeigt die eindrucksvolle TV-Dokumentation „Standesgemäß – Adelige Frauen in der modernen Zeit“, die eigentlich eine Dokumentation des „Adelsvereins“ und seiner vermutlich illegalen Praktiken ist (Klick hier).
​
Gibt eine Frau ihren Namen dem geliebten Ehemann, eine gesetzliche Möglichkeit, für die niemand Bestrafung fürchten darf, wird sie erst recht für „unadlig“ erklärt, denn es gilt der „Mannesstamm“, über den allein sich eine Familie konstituieren soll. Männer werden für denselben Tatbestand nicht sanktioniert. Es ist mindestens fraglich, ob das Vereinsrecht eine derart massive Entrechtung von Frauen deckt. Es ist ein Wunder, daß noch niemand gegen den Sexismus des Adelsvereins vorgegangen ist.
​
​​
Die sexistischen Praktiken des „Adelsvereins“ werden bislang toleriert
​​
Wir leben bekanntlich in einer Gesellschaft, die soziale Hürden herabsetzt und abschafft. Frauen heiraten Frauen und lassen sich von Männern befruchten, die Männer heiraten, die ihrerseits ihre Kinder durch Leihmütter zur Welt bringen lassen. Alle zwei Jahre dürfen wir unser Geschlecht ändern. Oder wir dürfen darauf bestehen, daß wir weder Mann noch Frau sind. Auf diese Gesellschaft trifft nun der Dünkel des „Adelsvereins“ und die „Ideologie des Blutes“, die mit dem Dritten Reich untergegangen ist und im Halbdunkel des Vereinsrechts immer noch bestimmten Personengruppen aufgezwungen wird. Um zum „historischen Adel“ zu gehören, müsse der Mann in ein bestimmtes Bett geboren sein. Dies schließt die Aussage ein, daß die bürgerliche Gesellschaft minderwertig sei.
​​
Es bedarf keiner hellseherischen Kraft zu erkennen, daß dieser Unfug zwar farbenfroh in die Industriegesellschaft hereinragt, aber keine Zukunft hat. In der fortschreitenden Gleichschaltung aller Individuen, dem politisch vorangetriebenen Konformismus der etablierten Parteien unter Führung der angeblichen Konservativen, wird der Adelsillusion und dem Scheinadel des „historischen Adels“ freilich ein gewisser Freiraum zugestanden. Vermutlich, weil er im gegenwärtigen Niedergang der Wertekultur und im demokratischen Einerlei noch wie ein Erinnerungsmarker für Vergangenheit und Identität der Deutschen wirkt.
​​
​
Der „historische Scheinadel“ hilft mit Geld und Abfindungen nach, um sich mit verbotenen feudalistischen Titeln zu schmücken
​
In historischer Sicht werden die vom Adelsverein mit einem „Rechtsausschuß“ verwalteten Praktiken als erstaunlicher sozialgeschichtlicher Anachronismus verzeichnet werden, der bereits vier Generationen andauert. Dazu gehört, daß die in den heutigen, in diesem Sinne historischen Scheinadel hineingeborenen ältesten Prinzen – denen in der Monarchie beim Tod des Vaters von Gesetzes wegen der Titel des Fürsten zugefallen ist – sich heute den Fürstentitel einfach selbst zuzulegen. Der „Fürst von Hohenzollern“, der in Wahrheit nur der gleichberechtigte Älteste in der Sigmaringer Hohenzollernfamilie ist, hat sich seinen Titel tatsächlich selbst verliehen. Drei Phantome führen ein Bühnenstück auf: Der „Fürst“ spielt das „Oberhaupt“ der „Dynastie“. Die Wirklichkeit ist, daß er das Familienunternehmen, die „Zollernwerke“, führt – ein Schelm, wer denkt, daß er seine miterbenden, gleichrangigen Geschwister mit Geld abgefunden hat.
​
​Ein wie auch immer erworbener, gekaufter oder erdichteter Fürstentitel ist ein Adelstitel. Adelstitel, die nicht Bestandteil des Namens sind, sind gesetzlich verboten. Die mit der Fürstenkrone bezeichnete Vorrangstellung soll der Familie einen goldenen Glanz und dem „Oberhaupt“ die wirtschaftlichen Möglichkeiten geben, familieninternen Druck auszuüben, denn Macht hat nur derjenige, der „machen“ kann. Doch der goldene Glanz des fürstlichen Diadems ist heute hilfloser, billiger Flitter. Daß die „Dynastie“, die er zusammenhalten und gegen die Realität abgrenzen will, nicht existiert, überspielt der „Fürst von Hohenzollern“ mit dem öffentlich zu Protokoll gegebenen Anspruch, zum feudalen Herrscher berufen zu sein. Das Namensrecht, das ihn nur als gleichberechtigten Prinzen ausweist, gelte für ihn nicht. Der Titel des Fürsten bezeichne seinen „Beruf“, eine Freisprechung von den Gesetzen unseres Staates, die von den revoltierenden „Reichsbürgern“ bekannt ist, die dafür im Gefängnis sitzen (Klick hier).
​
Obwohl der Staat von Monarchisten bedroht wird, interessieren sich die Staatsanwaltschaften noch nicht für den klar geäußerten feudalistischen Revanchismus, der den demokratischen Staat in Frage stellt. Die zu kurz greifende formalistische Begründung ist, daß die Allgemeinheit nicht erkennen könne, daß mit dem Herrschertitel in der Wirklichkeit ein Amt verbunden sei. Noch ein Schelm, wer denkt, daß in den Ämtern stille Bewunderer der Monarchie sitzen, die erstaunlicherweise vergessen haben müssen, daß diese die eigenen Vorfahren ausgebeutet und unterdrückt hat.
​
Der „historische Adel“ bedarf neuer Exzellenz, um vom Museumsverein wieder zu echtem Leistungsadel aufzusteigen
​
Doch der Fortschritt läßt sich nicht aufhalten – der Sohn des „Fürsten“ verweigert ihm die Nachfolge. Welcher junge Mann will sich noch eine Märchenkrone aufs Haupt setzen, die allzu sehr an die bekannten Disney-Produktionen von den Fürsten von Monrovia, Genovia oder Neresia erinnert, die eine bürgerliche Existenz als New Yorker Schuhverkäufer führen und noch unerkannte, aber über erzählerische Umwege zur Herrschaft gelangende Kronprinzen sind? Wer will sich heute noch ernsthaft in ein solches Fahrwasser begeben und seiner Biographie einen solchen Unsinn anheften?
​
Wenn der „historische Adel“ eine Chance haben soll, bedarf er der erneuerten Exzellenz, für die die Idee des Adels bis heute steht. In der schieren Mediokrität der realexistierenden „historischen“ Familien bedürfen diese der fähigen Wahlverwandtschaften, die sie wieder stark und wieder als Leistungsträger bekanntmachen. Die Öffnung für nicht tituliert geborene, ausgezeichnete Persönlichkeiten ist das Gebot der Stunde. Voraussetzung ist eine echte, gelebte persönliche Bindung zu einem oder einer unserer Angehörigen. Einmal in den Familienkreis gebeten und durch Heirat oder Annahme an Kindes Statt aufgenommen, wird das neue Familienmitglied vom Haus Hohenzollern-Emden als Hohenzollernprinz oder Hohenzollernprinzessin öffentlich anerkannt und zu den künftigen Familientagen eingeladen.

Das Interesse der aktuellen Leistungsträger an einer Bindung an den „historischen Adel“ist dessen Chance
Die Unmöglichkeit, eine fulminante Lebensbilanz zum Vorteil der Gesellschaft durch vom Staat verliehenden persönlichen Adel erkennbar und zum wirksamen Vorbild zu machen, verweist die Leistungsträger auf den fortbestehenden, in weiten Teilen vor sich hin kümmernden, musealen „historischen Adel“. Daß das Interesse der Fähigen an einer Bindung an den „historischen Adel“ wächst, ist die Gunst der Zeit. Die Möglichkeit, herausragender Leistung eines Einzelnen öffentlich Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, ist für die Familien eine Chance, die eigene Leistungsbilanz fortzuschreiben, auch materiell hinzuzugewinnen und die Zukunft zu sichern.
​
Der Absturz in die Belanglosigkeit wird für die Familien mit tituliertem Nachnamen durch das Erbrecht beschleunigt, dessen Ziel es auch ist, große Vermögen zu vernichten: Dreimal vererbt, ist es enteignet. Dies ist aus meiner Sicht auch richtig so, wenn Besitz den Fähigen und Leistungsbereiten zustehen soll, die die Gesellschaft stark machen. So büßen die ehemals Fähigen derzeit schrittweise ihren ererbten Besitz ein, weil sie, fern von der Fähigkeit aufzubauen, nicht einmal erhalten können, was ihnen in den Schoß gefallen ist. Der Sigmaringer Zweig unserer Familie, der die horizontal eingeheiratete (s. den Menüpunkt „Namensperpetuierung“), nicht tituliert geborene, hochbegabte und leistungsbereite und als Erste Bürgermeisterin von Leonberg verdiente Prinzessin Josefa noch kürzlich als „nicht richtige Prinzessin“ in einem Lokalblatt herabgesetzt hat, glaubt, durch Ehrabschneidung seine Exzellenz zu demonstrieren. Gleichzeitig mußte er den letzten verbliebenen Anteil an der Stammburg Hohenzollern hergeben. Ein Kommentar erübrigt sich.
​
​So gehen die ererbten Schlösser, durch die der ältere Adel seinen erloschenen Anspruch auf gesellschaftlichen Vorrang sichtbar machen zu können glaubt, allmählich, wenn nicht in die öffentliche Hand, dann eben auf die Fähigen über, die als Unternehmer die neue Oberschicht bilden. Diese sind, weil Adel immer noch als Ausweis des Verdienstes verstanden wird, natürlicherweise und berechtigterweise adelsaffin. Sie sind es heute, die den Adel der Leistung erbringen. Glücklich die Familien, die sich heute für den Neuen Adel öffnen, der in der nahen Zukunft die öffentliche Wahrnehmung beherrschen wird. Noch haben wir im Hohen Adel die Wahl.

Wahrer Adel ist die persönliche Leistung
Die Verbarrikadierung hinter „Adelsrecht“ und dynastischem Geschwurbel zieht die Skandalmacher an
​
Wird der so verstandene leistungsstarke Neue Adel an die titulierten Familien gebunden, schützen diese sich bis zu einem gewissen Grad auch vor dem Mißbrauch der auf Stärkung der Familien angelegten gesetzlichen Möglichkeiten. Die neuen Familienmitglieder haben nämlich ein ausgeprägtes Interesse daran, die Familie durch Leistungsfähigkeit exklusiv zu halten. Eine auch wirtschaftlich erstarkende titulierte Familie ist eher vor dem Zuzug gefeit, der Klasse vermissen läßt hat und die historische Reputation der Familie für sich mißbräuchlich ausnutzt. Es sind Fälle bekannt, in denen diese mit außerordentlicher Vulgarität kontrastiert wird, um Medienaufmerksamkeit zu erzeugen und persönlichen Profit zu erzielen.
​
Solange die Familien sich aber hinter dem „Adelsrecht“ verschanzen und den Fähigen, die der Neue Adel sind, die Rote Karte zeigen, exponieren sie sich für den Zerfall in der öffentlichen Arena. Die Verweigerung der Anerkennung des Neuen Adels, der den wahren Adel sichtbar macht, fördert ungewollt den Mißbrauch.
​
Die Lage ist dramatisch, denn der Neue Adel wird innerhalb einer Generation zur Mehrheit im Pool titulierter Familien
Durch den politisch gewollten Konformismus ist der nichtdynastisch denkende, frische und leistungsbereite Zuzug in den „historischen Adel“, der an seiner Scheinexistenz festhält, nicht mehr aufzuhalten. Der „Adelsverein“ selbst schätzt, daß derzeit etwa 20% des „Adels“ Neuer Adel sind und daß dieser in etwa einer Generation die Mehrheit im Adel bilden wird (Klick hier). Es ist davon auszugehen, daß die Anzahl der im Namen bezeichneten Adligen sich entsprechend erhöhen wird. Die Exklusivität wird sich freilich auch auf längere Sicht kaum verringern, denn ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung von über 80 Millionen beträgt nur etwa 100.000.
​
Die öffentliche Wahrnehmung ist im Wandel
​​
Es interessiert heute schon kaum noch jemanden, wenn eine Familie gegen ein neuadliges Mitglied protestiert. Wer hat je den Hauschef der Anhaltiner dazu reden hören? Wer sich in den Geburtsregeln des 19. Jahrhunderts einnistet und verbarrikadiert – Heinrich Heine sprach aus guten Gründen vom „Adelsgeziefer“ – und wer andere, die sich um die Gesellschaft verdient gemacht haben und in die Familie hereingebeten wurden, öffentlich ablehnt und sich der Wirklichkeit verweigert, wird schlicht nicht mehr gehört. Der letzte Skandalisierungsversuch des Sigmaringer „Fürsten“, der unbeirrt fortfährt, seine Ebenbürtigkeitsphantasien und die Blutsideologie vor dem Publikum ausspreizen will, wurde zuletzt europaweit nur noch in einer lokalen spanischen Gazette veröffentlicht.
​
Wenn nicht skandalöse Umstände eines neuen Verwandten wie der Besitz eines Bordells hinzukommen, besteht bei seriösen Medien kaum noch Interesse. Die Spannungen werden als familieninterne Querelen des musealen Adels aufgefaßt. Der Schmerz darüber, nichts anderes mehr als eine Familie bürgerlichen Rechts zu sein, wird dabei als Abkapselung von der bürgerlichen Wirklichkeit erkannt, die damit auch gleich brüskiert wird. Der Phantomschmerz untergegangener Dynastien hat keinen größeren Nachrichtenwert mehr.
​
Es ist der Moment des Kampfes gegen die Bedeutungslosigkeit, in dem sich nachgeborene Vertreter der „historischen“ Familie gedanklich in Fürstentümer und Königreiche einzuspinnen, die nie zurückkommen werden, weil in ihnen die Bevölkerung von der alten Herrschaftskaste brutal ausgenutzt und zur Macht- und Territorialerweiterung in Kriegen zu Millionen vernutzt wurde. Das will nun wirklich niemand zurückhaben, auch die Journalisten nicht.
​
Das Modell des Neuen Adels
​
In manchen ehemaligen Fürstenhäusern bringt der Generationenwechsel freilich frischen Wind ins Gebälk. Neuerdings verzichten die Ältesten prinzlicher Familien bereits darauf, sich den imaginären Fürstentitel umzuhängen. Wenn meine Wahrnehmung richtig ist, trifft dies zum Beispiel auf die herzogliche Familie Sachsen-Coburg-Gotha zu, für die Prinz Hubertus spricht.
​
Das Modell des Familienverbands der Hohenzollern der Linie Emden trägt zur Neubegründung des Selbstverständnisses des „historischen“ Adels bei. Für uns gilt der historische Adel von Leistung und Verdienst, von Charakter und Integrität, der allen möglich ist und der gesellschaftlich wertvolle Vorbilder sichtbar hervorhebt. Der Adel, der nur noch Erbverwalter und Beschließer ist, wird aus dem Paralleluniversum des "Adelsvereins" erlöst, der feudalen Ersatz-Monarchie, die nichts mit unserer Wirklichkeit zu tun haben will.
​
Deshalb erkennt der Familienverband der Hohenzollernprinzen der Linie Emden unter meiner Regie ihre neuen Mitglieder als vollwertige Angehörige an. Die neuen Prinzen und Prinzessinnen unserer Linie, die sich anschicken, zum Capability-Tank zu werden, stärken den Adel. Und wer weiß, ob nicht eines Tages, wenn Schloß Sigmaringen noch einige Male vererbt wurde und wegen der mittelmäßigen wirtschaftlichen Erfolge des Sigmaringer Zweiges nicht mehr gehalten werden kann, nicht ein Mitglied unseres potenten Familienzweiges den Verlust des Stammschlosses abwenden und der neue Eigentümer sein wird?
​
Wir heißen neue, integre und fähige Familienmitglieder ausdrücklich willkommen. Wenn Sie Interesse an der Hohenzollern-Familie haben, aus der bekanntlich das Kaiserliche Haus Preußen und das rumänische Königshaus hervorgegangen sind, wenn Sie überzeugt sind, daß Ihre Persönlichkeit das Haus Hohenzollern bereichern kann und Sie Besonderes einzubringen haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf. Gerne laden wir Sie zum nächsten Familientag der Prinzen von Hohenzollern-Emden ein, damit Sie unsere Mitglieder persönlich kennenlernen und womöglich eine persönliche Verbindung anknüpfen können.
​
​Meine Email-Adresse können Sie bei der Frankfurter Verlagsgruppe GmbH erfragen (Tel. 069-408940), oder nutzen Sie die Maske unter „Kontakt“.
​
Die britische Königsfamilie ist das Musterbeispiel für den Geburtsadel, der seinen Vorrang immer wieder neu durch die tägliche harte Arbeit rechtfertigt, die das Land stark macht. Die verstorbene Königin, Elisabeth II., die bekanntlich ein Leben lang der Gemeinschaft gedient hat, und König Charles, der noch in hohem Alter 500 Arbeitstermine im Jahr absolviert, sind die exzellenten Vorbilder für den wirklichen Adel der Geburt, der sich auch weiterhin verdient macht.
​
Diese Familie, die bekanntlich wirkliches, regierendes Staatsorgan ist und guten Grund hätte, sich von der bürgerlichen Wirklichkeit abzugrenzen, hat eine hervorragende, leistungsbereite Bürgerstochter zur künftigen Königin von England bestimmt. Dies ist richtiges, freies, großes Denken, dem die Zukunft gehört.
​
​​Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an den Hohenzollernprinzen der Linie Emden.
​
​Dr. Donatus Prinz von Hohenzollern-Emden
London, 7. Januar 2026
Werbe-Hinweis
​
Die Verlage der Frankfurter Verlagsgruppe nehmen neue Manuskripte aus allen Bereichen an, Lebenserinnerungen, Romane, Gedichte. Die Verlage finden Sie hier​​
​​
Cornelia Goethe Akademie für literarisches Schreiben
Die Cornelia Goethe Akademie für Literarisches Schreiben bietet ein Fernstudium und Textentwicklung für Autoren an.

