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Die Gesamtfamilie Hohenzollern

Das Gesamthaus Hohenzollern besteht aus dem

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Sigmaringer Zweig, zu dem Nachkommen des rumänischen Königshauses zählen („Hohenzollern-Sigmaringen“). Die ehemals fürstliche Familie hat sich 1849 dem preußischen Zweig untergeordnet. Ihr gehört nur noch das Schloß Sigmaringen.

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Als Chef dieser Linie gilt der älteste Prinz Karl Friedrich Prinz von Hohenzollern*

 

Preußischen Zweig, aus dem die preußischen Könige und die deutschen Kaiser des kurzlebigen zweiten Kaiserreichs hervorgingen (1871-1918). Dieser Familienzweig ist der derzeitige alleinige Eigentümer der Burg Hohenzollern bei Hechingen (seit 2026).

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Als Chef des ehemaligen Königshauses Preußen gilt Georg Friedrich Prinz von Preußen*

 

Emdener Zweig, dem bis vor Kurzem die Schlösser Aldenghoor in den Niederlanden und Killochan Castle in Schottland gehört haben.

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Als Chef dieser Linie gilt der Älteste, Dr. Donatus Prinz von Hohenzollern-Emden

 

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Wer ist dazu autorisiert, für das Gesamthaus zu sprechen?

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Es gibt niemanden, der von allen Mitgliedern des Hauses Hohenzollern als Sprecher anerkannt wird. Es gibt kein Oberhaupt und keinen „Chef“ der bürgerlichen Gesamtfamilie mehr (s. auch Wikipedia*).

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Seit 1919 sind alle Mitglieder des Gesamthauses gleichgestellte Personen und einander gleichrangige Prinzen und Prinzessinnen. Der Sigmaringer Älteste hat das Familienunternehmen „Zollernwerke“ übernommen und sich den Titel des Fürsten von Hohenzollern verliehen. Er beansprucht den Vorrang, der von der Preußischen Linie und von der Linie Hohenzollern-Emden bestritten wird.

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Der Fürstenrang ist unter Fürst Wilhelm (1864–1927) an die demokratische Revolution und die neue freiheitlich-bürgerliche Staatsverfassung verlorengegangen. Der die Herrschaft über ein Fürstentum vergegenwärtigende Fürstentitel ist seither wie alle monarchischen Titel abgeschafft, nicht mehr legal und ohne Relevanz.

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Gegenüber dem Sigmaringer Zweig ist der Preußische Zweig innerhalb der Gesamtfamilie der jüngere und erfolgreichere. Noch jünger und ambitioniert ist der Zweig Hohenzollern-Emden, der im Ersten Weltkrieg seinen Ausgang genommen hat.

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Die Sigmaringer und die preußische Linie verstehen sich noch immer als „Dynastien“, die bei einem Putsch von Monarchisten und einem Umsturz der Bundesrepublik Deutschland qua Definition zur Herrschaft bereitstehen. Beide Familien insistieren auf dem Adel der Geburt im Mannesstamm und auf der Ideologie des Blutes, die seit den Nationalsozialisten eigentlich verpönt sein sollte. Der Chef des Sigmaringer Zweiges bekennt in Interviews sogar ausdrücklich, daß er das Namensrecht der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkenne und positioniert sich damit im Umfeld der sogenannten Reichsbürger.

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Dagegen akzeptiert der Zweig Hohenzollern-Emden die demokratische Grundordnung und das Namensrecht der Bundesrepublik. Er erinnert daran, daß Adel nur als Verdienst an der Gesellschaft existiert und daß historischer „Adel“ ohne neue Verdienste zum Scheinadel verkümmert. Sein Modell des Neuen Adels, das Wahlverwandtschaften zum Vorteil des Adelshauses propagiert, ist noch revolutionär, wird sich aber wegen des vom „Adelsverein“ selbst prognostizierten anhaltenden Zuzugs in die im Namen titulierten Familien durchsetzen.

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Wahlverwandtschaften sind (perpetuiert) eingeheiratete und an Kindes Statt angenommene herausragende Persönlichkeiten. Diesen Neuen Adel bescheinigen die Hohenzollernprinzen der Linie Emden mit ihrem Namen, eine überfällige Modernisierung, die die Familie stärkt. Die Absicht des Gesetzgebers, allen gleiche Chancen einzuräumen und die Privilegierung durch Erbe einzuebnen, ist ein ethisches Prinzip und entspricht der heutigen Gesellschaftsauffassung. Die neue Exzellenz der lebenden Leistungsträger steht ihr keineswegs gegenüber, sondern verdankt sich ihr. Ihre sichtbare Auszeichnung ist im Interesse der modernen Gesellschaft.

 

* Wikipedia bestätigt: “Georg Friedrich, Prince of Prussia, is the current head of the formerly royal Prussian line, while Karl Friedrich, Prince of Hohenzollern, is the head of the formerly princely Swabian line”, https://en.wikipedia.org/wiki/House_of_Hohenzollern

Die Linie Emden

Das in der Familie bewahrte Porträtphoto des Gründers der Emden-Linie, des Konteradmirals Franz Joseph Prinz von Hohenzollern von etwa 1925

(Originalphotographie in der Hohenzollern-Sammlung in London)

Franz Joseph Prinz von Hohenzollern (1891-1964) ist der Begründer der nach dem Kriegsschiff Emden benannten jüngeren Linie der Prinzen von Hohenzollern-Emden. Er war der Sohn des letzten Fürsten und seiner Frau, Maria-Theresia Prinzessin von Neapel und beider Sizilien. Er war der Neffe der letzten Königin von Portugal Auguste Viktoria (1890-1966) und eng mit dem rumänischen Königshaus verwandt. Er heiratete eine Tochter des letzten Königs von Sachsen Friedrich August III. und bekam vier Kinder.

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Im Ersten Weltkrieg diente er auf Seiner Kaiserlichen Majestät Kriegsschiff Emden, dem Kleinen Kreuzer, der in den Schlachten auf See überaus erfolgreich war und zur Legende geworden ist. Franz Joseph, der als Held gefeiert wurde, war Korvettenkapitän und Konteradmiral der rumänischen Marine.

Prinz Donatus präsentiert das Schiffstagebuch seines Adoptivgroßvaters Franz Joseph

(Hohenzollern-Sammlung in London)

In Deutsch, Englisch, Spanisch und anderen Sprachen sind Bücher über die „Emden“ veröffentlicht worden. Das Schicksal von Schiff und Besatzung wurde auch verfilmt

​ (Klick hier).

 

Kaiser Wilhelm II. verlieh allen überlebenden Besatzungsmitgliedern das Recht, ihrem Nachnamen den Namen des Kriegsschiffs anzuhängen. Dieser Immediatbefehl konnte nicht mehr in geltendes Namensrecht umgesetzt werden, weil der Kaiser abdanken mußte und der Adel zu existieren aufgehört hatte. Erst 1933 vollzog Adolf Hitler den Befehl. So gibt es heute Familien wie Müller-Emden, die als Nachkommen der Besatzung des legendären Kriegsschiffs in eigenen Vereinen organisiert sind.

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​Franz Joseph Prinz von Hohenzollern wurde damit zum Begründer der Linie Hohenzollern-Emden. Alle seine gesetzlichen Nachkommen tragen das Kriegsschiff Emden im Namen. Später wurde er allerdings Mitglied der SS. Nachdem er wegen mangelnder Treue ausgeschlossen worden war, bemühte er sich bei Heinrich Himmler um die Wiederaufnahme.

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​Dieses unrühmliche Kapitel der Familiengeschichte verpflichtet die Hohenzollernprinzen um so mehr dazu, sich zum demokratischen Staat zu bekennen.

Eine Doppelseite aus Franz Josephs Schiffstagebuch vom 3. und 5. November 1913

Die hervorragenden Mitglieder des Gesamthauses gehören vor allem den Hohenzollernprinzen und -prinzessinnen der Linie Emden an, wie Prinzessin Josefa, derzeit die Erste Bürgermeisterin von Leonberg, die mit einem Hochbegabtenstipendium der Hanns-Seidel-Stiftung studiert hat und im Politikbetrieb ihre Frau steht; ihr verstorbener Mann, Prinz Harald, gehört dazu, ein Gemmologe von Rang und internationaler Reputation. Zur Linie Emden zählt Prinzessin Heidi, eine verdiente Schweizer Internetunternehmerin, die sich nach einem langen arbeitsreichen Leben und der Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze vom selbst gegründeten, außerordentlich erfolgreichen Unternehmen zurückgezogen hat.

"Tante Gitta", die Großtante Franz Josephs, Principessa Maria von Bourbon-Sizilien, 1916, am 10. Hochzeitstag, mit Hans Prinz von Sachsen

(Photographie in der Hohenzollern-Sammlung in London)

Eine Hohenzollernprinzessin der Linie Emden war Viola (1944–2012), die ihr ererbtes mittelständisches Stahlwerk in Hagen zum in 16 Ländern vertretenen Konzern mit Milliardenumsatz ausgebaut hat. Sie wurde in italienischer Sprache zum Doktor in den Bergbauwissenschaften promoviert und war Europameisterin im Islandpferderennen. Ihr Gestüt auf Schloß Aldenghoor war weltbekannt. Sie sagte: „Das Einzige, das mich interessiert, ist Hochleistung.“ Die Trauerrede ihres Mannes wird von der British Library verwahrt und wurde später gedruckt (https://www.amazon.de/-/en/Wer-war-Viola-Prinzessin-Hohenzollern/).

 

Ein weiteres Beispiel für die Mitglieder des Emden-Zweiges, der auf Leistung setzt, ist der Chef selbst, Donatus, der mit der selten verliehenen Auszeichnung summa cum laude promovierte Doktor der Philosophie, zu dessen akademischer Genealogie Papst Benedikt XVI. und der Philosoph F. W. J. Schelling zählen und der erkenntnistheoretische Studien mit dem Beifall von Jürgen Spaemann, Kurt Hübner, Kardinal Joachim Meisner und anderen Großen der Geisteswissenschaften veröffentlicht hat.

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Seine akademischen Studien sind meist unter dem Fachautorennamen Markus Hänsel-Hohenhausen veröffentlicht. Die neue erkenntnistheoretische Untersuchung, die 2026 erscheinen wird, wird nachweisen, daß der Wechsel der Denkmodelle des Barock und der Romantik kein Epochenwechsel, sondern ein Paradigmenwechsel gewesen ist, dessen Folge auch der heutige Konformismus ist (http://www.prinz-von-hohenzollern-emden.de/).

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Der im Ruhestand lebende Prinz Donatus hat in seinen Unternehmen einhundert Familien Einkommen gegeben. Mit der Frankfurter Cornelia Goethe Akademie hat er eine Akademie zur Ausbildung von Schriftstellern geschaffen, die staatlich zugelassen ist. Heute steht er in seiner Wahlheimat Großbritannien landesweit wichtigen Kultureinrichtungen vor. Als Präsident und Schirmherr setzt er sich für deren Belange ein. Er ist Botschafter der bedeutendsten Eliteschule für junge Musiker und Chef des International Advisory Boards des English Chamber Orchestra (s. Facebook „Donatus Hohenzollern“).

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